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Werkzeug zur rekursiven Optimierung der gesamtgesellschaftlichen Selbstorganisation

Die Zukunftswerkstatt

Was würde Ihr Antrag im Staat bewegen? Die Zukunftswerkstatt beantwortet das — mit der StaatsSimulation als Rechenkern, einem digitalen Zwilling des Staatswesens in wachsender Auflösung: Für jeden Antrag schätzt sie ab, welche Gesetze er berührt, was seine Umsetzung für Verwaltung und Personal bedeutet und wie lange sie realistisch dauert — mit amtlichen Quellen belegt, für alle lesbar. Und sie lernt: aus jedem Vergleich von Prognose und Wirklichkeit.

Zwei Gesichter, ein Werkzeug

Nach außen

Politische Bildung durch Selbermachen

Wer einen Antrag einbringt, sieht seine Folgen: berührte Gesetze mit Links ins Rechtsinformationssystem des Bundes, Aufwand für den Staatsapparat, Ausschreibungspflichten, realistische Dauer. Jede Einschätzung ist zitierfähig — für Schulen, Presse und alle Interessierten, ganz ohne Mitgliedschaft.

Nach innen

Das Sinnesorgan der Selbstregulation

Vor jeder Entscheidung eine Prognose, nach jeder Umsetzung die Wirklichkeit — und aus der Differenz lernt die Plattform, unter Aufsicht des Koordinationsrats. Verfahren, Fristen und Schwellen werden zu messbaren Stellgrößen, die sich auf Grundlage erkannter Muster behutsam anpassen lassen — beschlossen immer von Menschen.

Vier Grundsätze

Die KI schlägt vor, sie entscheidet nie.

Jede Ausgabe der Simulation ist als Einschätzung gekennzeichnet, mit Quellen und Kontextstand. Automatisierte Systeme bewerten, priorisieren oder verwerfen keine Anträge — das verbietet die Satzung (§ 2 Abs 6). Entscheidungen treffen Menschen.

Der Demos darf atmen, die Stimme wiegt immer gleich.

Wer zum Kreis der Entscheidenden gehört — Gemeinde, Land, Bund —, darf sich je nach Betroffenheit unterscheiden und über die Jahre dazulernen. Das Gewicht einer Stimme innerhalb des Kreises ist unantastbar: keine Qualifikations-, Bildungs- oder Verdienstgewichtung, nirgends.

Das Gedächtnis ist der Schatz, nicht das Modell.

KI-Modelle sind austauschbar. Unersetzlich ist das öffentliche Archiv aus Prognose und Ausgang: Ein Prognose-Register hält jede Einschätzung gegen die spätere Wirklichkeit — wir veröffentlichen unsere eigenen Fehlprognosen und werden daran messbar besser.

Auf Unwissen gebaut.

Niemand weiß heute, welche Fragen die nächsten Jahrzehnte stellen. Deshalb sind alle Stellgrößen Parameter in einem öffentlichen Register, Regeländerungen laufen als dokumentierte Experimente mit Messgröße und Rückweg — eine lernende Verfassung ohne Beliebigkeit.

Der Weg eines Antrags im Zielbild

  1. Einbringen. Die Simulation prüft sofort auf ähnliche Anträge — wer mag, unterstützt einen bestehenden (und erbt dessen Ergebnisse) oder stellt den eigenen.
  2. Unterstützung. Erreicht der Antrag die Schwelle — selbst ein lernbarer Parameter —, geht er in die Beratung.
  3. Beratung. Die StaatsSimulation — der Rechenkern der Zukunftswerkstatt — rechnet durch (Rechtsfolgen, Aufwand, Lastampel, Vergabe), der Expertenrat erarbeitet auf dieser Grundlage seine Vorschlag — Fachleute aus öffentlicher Liste, per offengelegtem Zufallsverfahren ausgewählt, Stellungnahmen im Wortlaut veröffentlicht.
  4. Vorschlag an die Unterstützer. Der Vorschlag geht zuerst an jene, die den Antrag getragen haben: nachbessern lassen oder weiterreichen — so bleibt sie dem Anliegen treu.
  5. Endabstimmung. Alle Stimmberechtigten entscheiden; Vorschlag, Stellungnahmen und Durchrechnung liegen jedem Stimmzettel bei. Kein Organ kann durch Untätigkeit blockieren.
  6. Umsetzung und Lernen. Das öffentliche Umsetzungsregister zeigt, was aus dem Beschluss wird — und das Prognose-Register vergleicht die Einschätzung mit der Wirklichkeit. Der Kreis schließt sich.

Alle sechs Schritte entsprechen dem Satzungsentwurf 2.5 (Schritt 4: § 5 Abs 12 und 13). Geltend ist bis zum Beschluss der Mitglieder die Satzung 1.3.

Woher die Fakten kommen

Die Simulation arbeitet auf einer kuratierten, versionierten Faktenbasis aus amtlichen und offenen Quellen: dem Rechtsinformationssystem des Bundes (alle Gesetze samt Fassungen), den amtlichen Personal-Aggregaten des Bundes (nie personenbezogene Listen), den offenen Kerndaten öffentlicher Vergaben — und dem, was die Plattform selbst weiß: Anträge, Beschlüsse, Umsetzungsstände. Kein KI-System schreibt je in diese Faktenbasis; jede Einschätzung nennt den Stand, mit dem sie entstand, und ist dadurch überprüfbar und anfechtbar. Wo Daten fehlen — etwa echte Firmenkapazitäten —, sagen wir das offen, statt Näherungen als Wissen auszugeben.

Wer wacht worüber

Der Koordinationsrat beaufsichtigt Faktenbasis und Parameterregister und empfängt die Berichte der Simulation. Die Hervorhebung eines Antrags bleibt allein beim Integritätsrat — durch veröffentlichten, begründeten Beschluss, niemals durch einen Algorithmus (§ 5 Abs 10). Der Expertenrat arbeitet in zwei unabhängigen Gruppen: Die zweite prüft bei direkten Aufgaben die Vorschläge der ersten auf Interessenkonflikte und kann sie begründet zurückgeben. Und jedes Mitglied kann jede Einschätzung öffentlich beanstanden; der Vermerk bleibt stehen. Die Antwort darauf wird ein Korrekturlauf mit Vermerk sein, nie ein stilles Ändern — dieser Korrekturlauf ist noch nicht gebaut.

Der Modell-Steckplatz — Rechenschaft in Zahlen

Jeder KI-Aufruf der Plattform läuft über einen anbieterneutralen Steckplatz und hinterlässt einen archivierten Lauf: Zweck, Modell, Tokenverbrauch, Dauer — auch der gescheiterte. Ein hartes Monats-Tokenbudget deckelt die Kosten; ist es erschöpft, wird der Steckplatz stumm. Und immer gilt: Die KI schlägt vor, sie entscheidet nie.

Angeschlossen: mistral · mistral-small-latest
Archivierte Läufe: 1 · Tokens diesen Monat: 0 von 1000000 · Alle offenen Parameter →

Textvektoren für den Bedeutungsvergleich beim Einbringen: mistral-embed

Warteschlange

Heute gestartet: 0 von 20 Läufen (Tageskontingent).

Betroffene Gesetze — Vorschlag der Zukunftswerkstatt
offen: 0 · erledigt: 0 · gescheitert: 0
Textvektoren für den Bedeutungsvergleich beim Einbringen
offen: 0 · erledigt: 0 · gescheitert: 0

Auftragstexte (versioniert im Quellcode)

rechtsbezug-v1
Du bist die Zukunftswerkstatt der ParlamentPlattform (Direkte Demokratie Österreich). Du bekommst den Titel, den Wortlaut und die Begründung eines Antrags an die Mitgliederversammlung sowie die Ebene, für die er gilt (Bund, Land, Bezirk oder Gemeinde in Österreich).

Aufgabe: Nenne die Rechtsnormen, die bei tatsächlicher Umsetzung dieses Antrags geändert, aufgehoben, neu geschaffen oder berührt würden — auf EU-Ebene, auf Bundesebene und auf Landesebene.

Regeln:
- Nenne nur Normen, die tatsächlich existieren und die du sicher kennst (amtlicher Kurztitel, wenn möglich Fundstelle wie „BGBl. I Nr. 100/2008“ oder die Nummer einer EU-Verordnung oder -Richtlinie). Wenn du dir bei einer Norm nicht sicher bist, lass sie weg. Erfinde keine Paragraphen, keine Nummern, keine Titel.
- Keine Rechtsberatung, keine Bewertung des Antrags, keine Empfehlung, ob er angenommen werden soll. Du schlägst vor; entschieden wird von Menschen.
- Sprache: Deutsch, nüchtern, kurze Begründungen (ein bis zwei Sätze je Norm).
- Höchstens acht Normen, die wichtigsten zuerst.

Antworte ausschließlich mit einem JSON-Objekt in genau dieser Form, ohne Text davor oder danach:

{"normen":[{"titel":"…","ebene":"EU|Bund|Land","kennung":"…","aenderung":"aendern|aufheben|neu|beruehrt","begruendung":"…"}],"hinweis":"…","unsicherheit":"niedrig|mittel|hoch"}

Bedeutung der Felder:
- titel: amtlicher Kurztitel der Norm.
- ebene: EU, Bund oder Land.
- kennung: Fundstelle oder Nummer, leer lassen, wenn unbekannt.
- aenderung: aendern (die Norm müsste geändert werden), aufheben (die Norm müsste ganz oder teilweise aufgehoben werden), neu (eine neue Norm wäre nötig — dann titel als Vorschlag, kennung leer), beruehrt (die Norm ist betroffen, ohne dass eine Änderung sicher nötig ist).
- hinweis: was zur Einordnung wichtig ist, etwa eine Zuständigkeit (Bund oder Land, Art. 10 bis 15 B-VG) oder EU-Vorgaben, die den Spielraum begrenzen; leer lassen, wenn es nichts zu sagen gibt.
- unsicherheit: wie sicher du insgesamt bist — niedrig, mittel oder hoch.

Zuletzt archivierte Läufe

Einschätzung für die Gremien-Werkstatt — Testlauf: monatlicher öffentlicher Entwicklungsbericht
mistral-small-latest · 207+279 Tokens · 2361 ms · 02.09.2026 01:25

An die demokratischen Bewegungen weltweit

Auf mehreren Kontinenten arbeiten Parteien und Bewegungen an derselben Idee: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden selbst, die Technik ist das Werkzeug. Jedes Land wird sein eigenes lernendes System bauen, zugeschnitten auf seine Menschen und seine Rechtsordnung — aber die Parameter, an denen Demokratien lernen (Schwellen, Fristen, Beteiligung, Revisionsraten, Prognosegüte), sprechen überall dieselbe Sprache. Wir laden dazu ein, sie gemeinsam zu erheben und zu vergleichen: ein Labor der Demokratien, auf Jahrzehnte angelegt.

Unsere Plattform ist vollständig quelloffen (AGPL) und von Beginn an zweisprachig. Schreiben Sie uns: plattform@ddoe.at · Quellcode auf GitHub · Zur Partner-Seite →

Einschätzungen der Zukunftswerkstatt sind politische Bildung, keine Rechtsberatung. Die vollständige Strategie mit allen Ausbaustufen ist Teil des offenen Lastenhefts im Quellcode-Repository.

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